Mehr als eine klassische Erreichbarkeitsanalyse
Ein neuer Bewertungsmaßstab für gute Mobilität.
mobi.mapr misst Mobilitätsqualität dort, wo sie tatsächlich entsteht: im Alltag der Menschen.
Mobilität wird meist über Infrastruktur und Angebotsdichte bewertet. Die zugrunde liegenden Analysen sind oft detailliert, aber schwer zugänglich – insbesondere ohne Vorwissen. Und sie lassen eine zentrale Frage unbeantwortet: Wie gut unterstützt das Mobilitätsangebot das Leben der Menschen?
Genau hier setzt mobi.mapr an und verschiebt die Bewertungsgrundlage für gute Mobilität: weg von Infrastruktur und Angebot, hin zur Lebensrealität der Menschen. Ausgangspunkt ist die Frage: Was machen Menschen in ihrem Alltag – und wie gut kommen sie dorthin?
mobi.mapr macht diese Zusammenhänge in einer intuitiv lesbaren Karte sichtbar. Komplexe Daten werden in einer Farbskala verdichtet und zeigen auf einen Blick, wo Mobilität im Alltag zuverlässig funktioniert. So werden Ergebnisse nachvollziehbar, anschlussfähig und direkt nutzbar – für Verwaltung, Politik, Planung und Öffentlichkeit.
Was mobi.mapr anders macht
Mobilität so bewertet, wie sie tatsächlich erlebt wird.
Im Mittelpunkt steht Erreichbarkeit unter realistischen Bedingungen – vom Aufbruch zu Hause bis zur Ankunft am Ziel. Reale Zeitaufwände wie Fußwege, Umstiege oder Parkplatzsuche fließen direkt in die Bewertung ein.
Wege ganzheitlich analysiert – über reine Routendaten hinaus.
Die Analyse verbindet objektive Routendaten mit zusätzlichen Qualitätsdimensionen. Dazu zählen etwa der ADFC-Fahrradklima-Test oder Einschätzungen zu Wegbeschaffenheit und Beleuchtung vor Ort. So entsteht ein differenziertes Bild der Mobilitätsqualität – nicht nur des Angebots.
Komplexe Zusammenhänge einfach verständlich – auch ohne Fachwissen.
Mobilitätsanalysen sind oft komplex. mobi.mapr reduziert diese Komplexität und macht komplexe Sachverhalte unmittelbar verständlich: Karten mit intuitiver Farbskala, wahlweise als Mobilitätszeit oder Schulnote von A bis F, zeigen Unterschiede auf einen Blick.
Mobilität über Verwaltungsgrenzen hinaus betrachtet.
Mobilität endet nicht an Gemeindegrenzen. mobi.mapr analysiert Mobilitätsqualität kleinräumig und unabhängig von administrativen Zuschnitten. So wird sichtbar, wie Angebote und Strukturen die Mobilität im Alltag tatsächlich beeinflussen.
Wie mobi.mapr Mobilität berechnet
Um Mobilität vergleichbar zu machen, analysiert mobi.mapr Erreichbarkeit kleinräumig auf Basis eines deutschlandweiten Hexagonrasters. Für jedes Gebiet wird berechnet, wie lange Menschen durchschnittlich benötigen, um zentrale Alltagsziele zu erreichen – inklusive realer
Zeitaufwände wie Fußwege, Umstiege oder Parkplatzsuche. Diese Mobilitätszeiten werden anschließend mit strukturell ähnlichen Regionen verglichen und in einen Index überführt.
Welche Daten mobi.mapr nutzt
Das Modell von mobi.mapr basiert auf einer stetig wachsenden Datengrundlage. Dazu gehören unter anderem:
- Geodaten zu Aktivitäten und Standorten aus OpenStreetMap
- Routingdaten für verschiedene Verkehrsmittel
- Mobilitätsmuster aus der Studie „Mobilität in Deutschland“
- amtliche Bevölkerungsdaten von DESTATIS
- Qualitätsindikatoren wie der ADFC-Fahrradklima-Test
Eine Übersicht aller verwendeten Datenquellen ist direkt im Tool über das Info-Symbol abrufbar.
Noch Fragen?
Du möchtest vertiefende Infos zu mobi.mapr oder hast eine Presse-Anfrage?

