Erkunden
Wie gut lassen sich Ziele des täglichen Lebens erreichen?
Ein Supermarkt im eigenen Ort kann Wege verkürzen, Verkehr vermeiden und Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad ermöglichen. Dadurch entstehen mehr Wahlmöglichkeiten zwischen Verkehrsmitteln – und letztlich bessere Bedingungen für Mobilität im Alltag.
mobi.mapr macht diese Zusammenhänge zwischen Aktivitäten und Verkehrsmitteln sichtbar – für unterschiedliche Personengruppen und auf verschiedenen räumlichen Ebenen, vom Quartier bis zum Bundesland.
Die Karten laden dazu ein, selbst zu erkunden, wie Mobilität in deiner Region funktioniert.

Was sich erkunden lässt
Wozu die Analysen genutzt werden können
Versorgungsqualität im Alltag einschätzen
Erreichbarkeiten zentraler Alltagsziele wie Supermärkte, Schulen oder medizinische Angebote lassen sich systematisch betrachten und zwischen Quartieren vergleichen. So wird sichtbar, wo der Alltag gut organisiert werden kann – und wo Wege besonders zeitaufwendig sind.
Mobilitätsoptionen im Alltag realistisch bewerten
Erreichbarkeiten können für verschiedene Verkehrsmittel gegenübergestellt werden. So kann abgeschätzt werden, welche Wege tatsächlich praktikabel sind – und wo bestimmte Mobilitätsoptionen nur eingeschränkt funktionieren.
Gespräche über Mobilität auf eine gemeinsame Grundlage stellen
Die visuelle Darstellung macht Mobilität verständlich und ermöglicht einen direkten Einstieg in Diskurse – auch ohne planerisches Hintergrundwissen.
Aktuelle Analysen und Einblicke
Von Nahversorgung über Freizeit bis zur sozialen Teilhabe – mobi.mapr kann für viele Fragestellungen genutzt werden. Hier findest du aktuelle Beiträge.
Häufige Fragen
mobi.mapr zeigt nur Bereiche, die für die Analyse von Alltagsmobilität relevant sind – also Orte, an denen Menschen leben oder zu denen typische Ziele vorhanden sind.
Gebiete ohne erkennbare Nutzung, etwa unbewohnte Flächen, Wälder oder landwirtschaftliche Bereiche, werden daher ausgegraut.
Zur Abgrenzung nutzt mobi.mapr Bevölkerungsdaten, die zunächst in einer Auflösung von 1 km² vorliegen und auf die kleineren Hexagone übertragen werden. Ergänzend werden Daten aus OpenStreetMap genutzt, um zu bestimmen, wo Gebäude vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird die Bevölkerung innerhalb der Hexagone verteilt.
mobi.mapr nutzt Hexagone, um Mobilität kleinräumig und unabhängig von administrativen Grenzen abzubilden. Denn Mobilität endet nicht an Gemeinde- oder Kreisgrenzen.
Die Hexagone haben dabei eine Kantenlänge von rund 200 Metern und ermöglichen so eine realitätsnahe Bewertung der Mobilität vor Ort. So werden Unterschiede innerhalb von Städten oder Regionen sichtbar, die in größeren Gebietseinheiten oft verborgen bleiben.
Administrative Grenzen sind dennoch relevant – insbesondere für politische und planerische Entscheidungen. Dafür werden die Ergebnisse der einzelnen Hexagone auf größere Einheiten wie Gemeinden, Kreise oder Bundesländer aggregiert und nach Bevölkerung gewichtet.
Beide Ansichten stehen im Tool zur Verfügung und wechseln automatisch mit der Zoomstufe.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.
Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.
Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.
mobi.mapr zeigt, wie gut Mobilität im Alltag funktioniert – also, wie gut Menschen alltägliche Ziele wie Einkaufen, Arbeit oder Freizeit erreichen können.
Im Kern basiert die Analyse auf der Erreichbarkeit dieser Aktivitäten: Für jeden Standort und jede Verkehrsmittelkombination werden die besten Wege berechnet werden. Neben reinen Wegezeiten werden auch realitätsnahe Faktoren berücksichtigt, etwa zusätzliche Zeitanteile (z. B. fürs Parken) oder qualitative Aspekte wie die Zufriedenheit mit den Mobilitätsbedingungen (z. B. aus dem ADFC-Fahrradklimatest).
Beim Erkunden zeigt sich, wie Mobilität innerhalb deiner Region funktioniert.
Der Vergleich mit anderen Regionen stellt diese Beobachtungen in einen größeren Zusammenhang und macht Unterschiede und Muster sichtbar.


