Was ist der Unterschied zwischen „Mobilitätszeit“ und „Mobilitätsqualität“?

Kategorien: Allgemeines Modell

Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.

Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.

Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.