Die Gesamtbewertung basiert darauf, wie gut alltägliche Aktivitäten erreichbar sind – etwa Einkauf, Arbeit oder Freizeit. Dafür wird berechnet, wie viel Zeit Menschen im Alltag benötigen, um diese Ziele zu erreichen – unter Berücksichtigung von Distanz, verfügbaren Verkehrsmitteln und realistischen Wegezeiten (Mobilitätszeit).
Diese Zeiten werden anschließend mit strukturell vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. So entsteht ein Index, der zeigt, wie gut Mobilität vor Ort funktioniert.
Die Einordnung erfolgt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem von A (sehr gut) bis F (sehr schlecht).
Dabei werden die einzelnen Aktivitäten unterschiedlich gewichtet – je nach ihrer Bedeutung im Alltag. So spielt es beispielsweise eine größere Rolle, eine Auswahl an Restaurants zu erreichen, als Briefkästen.
