In Kooperation mit Nahverkehr Hamburg, hat sich das Team vom mobi.mapr die Erreichbarkeit von Weihnachtsmärkten in der Metropole Hamburg angeschaut.
Aufbauend auf unserer deutschlandweiten Analyse zur Erreichbarkeit von Weihnachtsmärkten hat sich Nahverkehr Hamburg angeschaut, welche Effekte in einer Stadt besonders zum Tragen kommen.
Ein paar Key Findings:
- Hamburg schneidet im Bundesvergleich gut ab – Durchschnittlich brauchen Hamburger nur 14 Minuten, um ohne Auto den nächsten Weihnachtsmarkt zu erreichen. Im Stadtzentrum (innerhalb des U3-Rings) sogar nur 5–10 Minuten.
- Das Umland ist deutlich schlechter angebunden – Im Landkreis Harburg dauert die Anreise mit dem Umweltverbund im Schnitt 42 Minuten, im Herzogtum Lauenburg sowie den Landkreisen Lüneburg und Stade sogar rund eine Stunde.
- Auch innerhalb Hamburgs gibt es große Unterschiede – Stadtrandgebiete wie Hummelsbüttel oder Langenhorn (ohne U- und S-Bahn-Anschluss) brauchen bis zu 30 Minuten; Gebiete südlich der Elbe wie Neuenfelde, Finkenwerder oder Kirchwerder sogar bis zu 45 Minuten.
- Rund 390.000 Hamburger sind von Mobilitätsarmut betroffen – Laut MiD-Studie 2023 müssen 21 % der Hamburger Bevölkerung unfreiwillig auf Wege im Alltag verzichten, besonders ältere Menschen über 80 Jahre.
- Das Radwegenetz ist ein zentrales Problem – Der ADFC kritisiert, dass das Radwegenetz unvollständig und lückenhaft ist, Weihnachtsmarktbuden teils zu Umwegen zwingen und sichere Fahrradabstellanlagen an abgelegeneren Märkten fehlen.

Die ganze Analyse findest du bei NAHVERKEHR HAMBURG!
