
Erkunden

Wie gut sind Aktivitäten erreichbar? Für wen funktioniert Mobilität vor Ort gut – und für wen weniger?
Erkunde die Mobilität in deiner Region – für verschiedene Verkehrmittel und Personengruppen.
Einordnen

Was bedeuten die Ergebnisse für deine Region? Welche Fragen ergeben sich aus den Unterschieden?
Ordne die Mobilität vor Ort ein – und nutze die Ergebnisse als Grundlage für Gespräche und weitere Analysen.
Vergleichen

Wie unterscheiden sich die Mobilitätsbedingungen? Machen Verkehrsmittel den Unterschied – oder die Alltagsangebote vor Ort? Vergleiche die Mobilität deiner Region mit einer anderen.
Warum Alltagswege für die Bewertung von Mobilität zentral sind.
Am Ende jedes Weges steht eine Aktivität – Freunde treffen, Sport treiben, einkaufen. Wie gut Menschen ihre Aktivitäten im Alltag erreichen, sagt mehr über die Qualität von Mobilität aus als die Anzahl von Haltestellen.
mobi.mapr denkt Mobilität deshalb konsequent vom Menschen her: Was machen Menschen in ihrem Alltag – und wie kommen sie dorthin?
Mobilität wird so bewertet, wie sie tatsächlich erlebt wird: Objektive Routendaten, reale Zeitaufwände – etwa für Wege, Umstiege oder Parkplatzsuche – und subjektive Qualitätsdimensionen fließen systematisch in die Betrachtung ein.
Im Ergebnis entsteht ein realitätsnaher Maßstab für Mobilitätsqualität – aus dem Alltag der Menschen, übersetzt in eine leicht verständliche Bewertung im Schulnotensystem.
Aktuelle Analysen und Einblicke
Von Nahversorgung über Freizeit bis zur sozialen Teilhabe – mobi.mapr kann für viele Fragestellungen genutzt werden. Hier findest du aktuelle Beiträge.
Eine gemeinsame Grundlage für die Weiterentwicklung von Mobilität
Auf Knopfdruck. Ohne Anmeldung. Kostenlos.
mobi.mapr zeigt, wie Mobilität im Alltag funktioniert. Wie Mobilität entsteht und sich verändert, entscheidet sich jedoch nicht auf Karten – sondern in konkreten Entscheidungen:
in Kommunen, Verwaltungen, Unternehmen und politischen Prozessen.
mobi.mapr bietet dafür eine gemeinsame, faktenbasierte Grundlage – für alle, die Mobilität verstehen und gestalten möchten: von Politik und Verwaltung über Bürger:innen und Initiativen bis hin zu Unternehmen.
Als Orientierung für Diskussionen, Prioritäten und Entscheidungen vor Ort.
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Häufige Fragen
mobi.mapr bewertet Mobilität nicht vom Angebot her, sondern vom Alltag der Menschen (aktivitätsbasiert statt angebotszentriert): Während klassische Analysen häufig Infrastruktur, Netzabdeckung oder Taktungen betrachten, zeigt mobi.mapr, wie gut Menschen ihre alltäglichen Ziele tatsächlich erreichen – zum Beispiel Einkauf, Arbeit oder Freizeit.
Dafür kombiniert mobi.mapr objektive Routendaten mit realitätsnahe Faktoren (z. B. Zeiten fürs Parken) und zusätzlichen qualitativen Aspekten, wie Infrastrukturmerkmalen oder Ergebnissen aus Befragungen, und führt diese in einer einheitlichen Bewertung zusammen.
Die Analyse erfolgt kleinräumig auf Basis eines deutschlandweiten Hexagonrasters. So werden Unterschiede sichtbar – auch über administrative und siedlungsstrukturelle Grenzen hinweg.
mobi.mapr basiert auf einer Kombination aus verschiedenen Datenquellen, die Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven abbilden.
Für die Abbildung von Alltagszielen nutzt mobi.mapr vor allem offene Geodaten – insbesondere aus OpenStreetMap. Ergänzend werden je nach Fragestellung weitere Datensätze eingebunden.
Für die Bevölkerungsverteilung greift mobi.mapr auf amtliche Statistiken zurück, beispielsweise von DESTATIS.
Darüber hinaus fließen Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten sowie qualitative Aspekte in die Analysen ein – etwa zur wahrgenommenen Qualität von Wegen, zum Beispiel aus dem ADFC-Fahrradklima-Test.
Alle Daten werden in einem einheitlichen Modell zusammengeführt und systematisch ausgewertet. Eine Übersicht aller verwendeten Datenquellen ist direkt im Tool über das Info-Symbol abrufbar.
mobi.mapr bewertet Mobilität über die Erreichbarkeit alltäglicher Aktivitäten – ausgehend von jedem einzelnen Ort. Grundlage sind kleinräumige Analysebereiche (Hexagone), die ganz Deutschland flächendeckend abbilden.
Für jedes dieser Hexagone wird berechnet, wie lange Menschen mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu relevanten Zielen wie Einkauf, Arbeit oder Freizeitaktivitäten benötigen. In die Berechnung fließen neben reinen Wegezeiten auch realitätsnahe Faktoren ein, etwa zusätzliche Zeit fürs Parken oder Unterschiede in der Qualität von Wegen.
Statt nur ein einzelnes Ziel zu betrachten, werden die drei naheliegendsten Optionen einbezogen und gewichtet. Daraus entsteht für jedes Hexagon eine durchschnittliche Mobilitätszeit.
Diese wird anschließend mit vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergibt sich ein Index, der die Mobilitätsqualität vor Ort beschreibt und zeigt, wie gut Mobilität funktioniert – und wie sie im Vergleich einzuordnen ist.


