Auf dieser Seite finden sich Antworten auf häufig gestellte Fragen zu mobi.mapr. Sollte eine Frage offenbleiben, freuen wir uns über eine E-Mail an mobimapr@bw-im.de.
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Allgemeines (14)
Ja, wir bieten in unregelmäßigen Abständen Informationsformate wie Lunch-Talks oder Webinare an. Dort geben wir Einblicke in das Tool, zeigen konkrete Anwendungsfälle und beantworten Fragen zur Nutzung.
Über aktuelle Termine und Informationen informieren wir in unseren Newsletter.
Ja, mobi.mapr ist frei zugänglich und kann kostenfrei genutzt werden.
Wir möchten Mobilitätsdaten für alle verständlich und nutzbar machen. Deshalb können Analysen und Ergebnisse in unterschiedlichen öffentlichen Kontexten verwendet werden – etwa in Präsentationen, Veröffentlichungen, im akademischen Bereich, in Medienbeiträgen oder in der zivilgesellschaftlichen Arbeit.
Die zugrunde liegenden Daten stehen unter der CC-BY-4.0-Lizenz zur Verfügung. Sie können frei – auch kommerziell – genutzt werden.
Für die Nutzung von Analysen, Ergebnissen und Daten gilt gleichermaßen:
Bitte gib folgende Quelle an:
Oder alternativ in Kurzform:
Über einen kurzen Hinweis bei Veröffentlichungen an mobimapr@bw-im.de freuen wir uns.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Alltagsmobilität umfasst Wege, die im täglichen Leben regelmäßig zurückgelegt werden – etwa für Einkäufe, Arbeit, Schule, Freizeit oder soziale Kontakte.
Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Fahrten, sondern die Frage, wie gut Menschen ihre typischen Aktivitäten im Alltag erreichen können.
Die Auswahl und Gewichtung dieser Aktivitäten basiert auf der Studie Mobilität in Deutschland, die das tatsächliche Mobilitätsverhalten der Bevölkerung abbildet. So wird sichergestellt, dass die Analyse reale Alltagsbedarfe widerspiegelt.
Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.
Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.
Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.
mobi.mapr hat das Ziel, Mobilitätsdaten verständlich, zugänglich und vergleichbar zu machen – für alle, die Mobilität verstehen und gestalten möchten: von Politik und Verwaltung über Bürger:innen und Initiativen bis hin zu Unternehmen.
Dafür reduziert die Plattform komplexe Zusammenhänge und macht sie in Karten einfach lesbar. So wird sichtbar, wie Mobilität im Alltag tatsächlich funktioniert.
mobi.mapr steht dabei allen offen – ohne Anmeldung und kostenfrei. Damit entsteht eine gemeinsame, faktenbasierte Grundlage für Austausch, Einordnung und Entscheidungen vor Ort.
mobi.mapr bewertet Mobilität nicht vom Angebot her, sondern vom Alltag der Menschen (aktivitätsbasiert statt angebotszentriert): Während klassische Analysen häufig Infrastruktur, Netzabdeckung oder Taktungen betrachten, zeigt mobi.mapr, wie gut Menschen ihre alltäglichen Ziele tatsächlich erreichen – zum Beispiel Einkauf, Arbeit oder Freizeit.
Dafür kombiniert mobi.mapr objektive Routendaten mit realitätsnahe Faktoren (z. B. Zeiten fürs Parken) und zusätzlichen qualitativen Aspekten, wie Infrastrukturmerkmalen oder Ergebnissen aus Befragungen, und führt diese in einer einheitlichen Bewertung zusammen.
Die Analyse erfolgt kleinräumig auf Basis eines deutschlandweiten Hexagonrasters. So werden Unterschiede sichtbar – auch über administrative und siedlungsstrukturelle Grenzen hinweg.
mobi.mapr zeigt, wie gut Mobilität im Alltag funktioniert – also, wie gut Menschen alltägliche Ziele wie Einkaufen, Arbeit oder Freizeit erreichen können.
Im Kern basiert die Analyse auf der Erreichbarkeit dieser Aktivitäten: Für jeden Standort und jede Verkehrsmittelkombination werden die besten Wege berechnet werden. Neben reinen Wegezeiten werden auch realitätsnahe Faktoren berücksichtigt, etwa zusätzliche Zeitanteile (z. B. fürs Parken) oder qualitative Aspekte wie die Zufriedenheit mit den Mobilitätsbedingungen (z. B. aus dem ADFC-Fahrradklimatest).
mobi.mapr basiert auf einer Kombination aus verschiedenen Datenquellen, die Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven abbilden.
Für die Abbildung von Alltagszielen nutzt mobi.mapr vor allem offene Geodaten – insbesondere aus OpenStreetMap. Ergänzend werden je nach Fragestellung weitere Datensätze eingebunden.
Für die Bevölkerungsverteilung greift mobi.mapr auf amtliche Statistiken zurück, beispielsweise von DESTATIS.
Darüber hinaus fließen Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten sowie qualitative Aspekte in die Analysen ein – etwa zur wahrgenommenen Qualität von Wegen, zum Beispiel aus dem ADFC-Fahrradklima-Test.
Alle Daten werden in einem einheitlichen Modell zusammengeführt und systematisch ausgewertet. Eine Übersicht aller verwendeten Datenquellen ist direkt im Tool über das Info-Symbol abrufbar.
mobi.mapr ist ein Projekt des Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) – einem unabhängigen Think- und Do-Tank für nachhaltige Mobilität.
Hinter der Plattform steht ein interdisziplinäres Team aus unterschiedlichen Fachrichtungen, das mobi.mapr kontinuierlich weiterentwickelt.
Mehr Informationen zum BWIM gibt es unter bw-im.de.
mobi.mapr bewertet Mobilität über die Erreichbarkeit alltäglicher Aktivitäten – ausgehend von jedem einzelnen Ort. Grundlage sind kleinräumige Analysebereiche (Hexagone), die ganz Deutschland flächendeckend abbilden.
Für jedes dieser Hexagone wird berechnet, wie lange Menschen mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu relevanten Zielen wie Einkauf, Arbeit oder Freizeitaktivitäten benötigen. In die Berechnung fließen neben reinen Wegezeiten auch realitätsnahe Faktoren ein, etwa zusätzliche Zeit fürs Parken oder Unterschiede in der Qualität von Wegen.
Statt nur ein einzelnes Ziel zu betrachten, werden die drei naheliegendsten Optionen einbezogen und gewichtet. Daraus entsteht für jedes Hexagon eine durchschnittliche Mobilitätszeit.
Diese wird anschließend mit vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergibt sich ein Index, der die Mobilitätsqualität vor Ort beschreibt und zeigt, wie gut Mobilität funktioniert – und wie sie im Vergleich einzuordnen ist.
Wenn du weitere Fragen hast oder Feedback geben möchtest, kannst du uns jederzeit per E-Mail erreichen:
mobimapr@bw-im.de
mobi.mapr verzichtet vollständig auf Tracking zur Identifikation einzelner Nutzer:innen. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder gespeichert.
Für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung der Plattform werden lediglich anonymisierte Nutzungsdaten erfasst – etwa, welche Funktionen wie häufig verwendet werden. Diese dienen ausschließlich der Verbesserung der Anwendung sowie der Sicherstellung eines stabilen Betriebs.
Wenn du weitere Frage hast, schreib und gerne ein Mail: mobimapr@bw-im.de
Die Gesamtbewertung basiert darauf, wie gut alltägliche Aktivitäten erreichbar sind – etwa Einkauf, Arbeit oder Freizeit. Dafür wird berechnet, wie viel Zeit Menschen im Alltag benötigen, um diese Ziele zu erreichen – unter Berücksichtigung von Distanz, verfügbaren Verkehrsmitteln und realistischen Wegezeiten (Mobilitätszeit).
Diese Zeiten werden anschließend mit strukturell vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. So entsteht ein Index, der zeigt, wie gut Mobilität vor Ort funktioniert.
Die Einordnung erfolgt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem von A (sehr gut) bis F (sehr schlecht).
Dabei werden die einzelnen Aktivitäten unterschiedlich gewichtet – je nach ihrer Bedeutung im Alltag. So spielt es beispielsweise eine größere Rolle, eine Auswahl an Restaurants zu erreichen, als Briefkästen.
Daten (4)
mobi.mapr nutzt für viele Alltagsziele offene Geodaten, insbesondere aus OpenStreetMap. Dabei greifen wir auf die dort verfügbaren Informationen zurück.
Es kann vorkommen, dass einzelne Alltagsziele fehlen, nicht mehr aktuell sind oder anders verortet wurden. In solchen Fällen spiegeln sich diese Abweichungen auch in den Analysen wider.
Du kannst dazu beitragen, die Datenbasis zu verbessern: Fehlende oder veraltete Informationen lassen sich direkt in OpenStreetMap ergänzen. Diese werden bei einer der nächsten regelmäßigen Datenaktualisierungen in mobi.mapr übernommen.
mobi.mapr basiert auf einer Kombination aus verschiedenen Datenquellen, die Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven abbilden.
Für die Abbildung von Alltagszielen nutzt mobi.mapr vor allem offene Geodaten – insbesondere aus OpenStreetMap. Ergänzend werden je nach Fragestellung weitere Datensätze eingebunden.
Für die Bevölkerungsverteilung greift mobi.mapr auf amtliche Statistiken zurück, beispielsweise von DESTATIS.
Darüber hinaus fließen Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten sowie qualitative Aspekte in die Analysen ein – etwa zur wahrgenommenen Qualität von Wegen, zum Beispiel aus dem ADFC-Fahrradklima-Test.
Alle Daten werden in einem einheitlichen Modell zusammengeführt und systematisch ausgewertet. Eine Übersicht aller verwendeten Datenquellen ist direkt im Tool über das Info-Symbol abrufbar.
mobi.mapr nutzt die aktuelle Erhebungswelle der Studie Mobilität in Deutschland 2023.
Mobilität in Deutschland (MiD) ist eine bundesweite, repräsentative Befragung von Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.
Die Daten bilden die Grundlage dafür, welche Alltagsaktivitäten in mobi.mapr berücksichtigt werden und wie sie gewichtet sind.
mobi.mapr arbeitet mit unterschiedlichen Datenständen.
Externe Daten – etwa zur Bevölkerungsverteilung – werden aktualisiert, sobald sie von offiziellen Stellen neu veröffentlicht werden.
Interne Daten, wie die zugrunde liegenden Aktivitäten und Berechnungen, werden fortlaufend aktualisiert. Hintergrund ist, dass die Berechnung der Mobilitätsanalysen sehr aufwendig ist und teilweise mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nimmt.
Um dennoch möglichst aktuelle Ergebnisse bereitzustellen, wird der Datensatz kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert.
Eine Übersicht aller verwendeten Datenquellen ist direkt im Tool über das Info-Symbol abrufbar.
Modell (15)
Für die Berechnung des ÖPNV nutzt mobi.mapr die Routing-Engine MOTIS. Dabei wird für typische Aktivitätszeiten (z. B. ein Restaurantbesuch um 19:00 Uhr) eine Verbindung an einem Werktag (z. B. Dienstag) berechnet.
Die Analysen basieren aktuell auf den geplanten Fahrplänen (Soll-Fahrplänen). Tatsächliche Einflüsse wie Verspätungen, Ausfälle oder Auslastung werden derzeit noch nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen somit, wie gut der ÖPNV unter planmäßigen Bedingungen funktioniert. Erweiterungen um weitere Qualitätsaspekte sind in Planung.
Aktuell ist diese Funktion in der öffentlichen Ansicht nicht verfügbar. Der Grund ist, dass die Darstellung aller Hexagone über größere Regionen hinweg sehr rechenintensiv ist – sowohl für den Server als auch für den Browser.
Wir planen, in Zukunft eine Registrierung einzuführen. Mit dieser wird es möglich sein, größere Regionen auch auf Hexagon-Ebene darzustellen.
Bis dahin kannst du größere Regionen bereits als GeoJSON herunterladen und beispielsweise in GIS-Software wie QGIS auf Hexagon-Ebene weiter analysieren.
Ja, mobi.mapr ist frei zugänglich und kann kostenfrei genutzt werden.
Wir möchten Mobilitätsdaten für alle verständlich und nutzbar machen. Deshalb können Analysen und Ergebnisse in unterschiedlichen öffentlichen Kontexten verwendet werden – etwa in Präsentationen, Veröffentlichungen, im akademischen Bereich, in Medienbeiträgen oder in der zivilgesellschaftlichen Arbeit.
Die zugrunde liegenden Daten stehen unter der CC-BY-4.0-Lizenz zur Verfügung. Sie können frei – auch kommerziell – genutzt werden.
Für die Nutzung von Analysen, Ergebnissen und Daten gilt gleichermaßen:
Bitte gib folgende Quelle an:
Oder alternativ in Kurzform:
Über einen kurzen Hinweis bei Veröffentlichungen an mobimapr@bw-im.de freuen wir uns.
Die angezeigten Werte sind nicht als exakte Einzelfahrt zu verstehen, sondern als vergleichbare Grundlage zur Bewertung der Mobilitätsqualität vor Ort. Sie können daher von individuell gemessenen Zeiten abweichen.
Das liegt daran, dass mobi.mapr keine reine Reisezeit zeigt, sondern eine systematisch berechnete Mobilitätszeit. Diese berücksichtigt verschiedene Aspekte der Alltagsmobilität und geht damit über eine klassische Routenberechnung hinaus.
Ein Beispiel: Der Weg zum Supermarkt dauert laut Navigation vielleicht drei Minuten mit dem Auto, sechs Minuten mit dem Fahrrad oder neun Minuten zu Fuß. Im Alltag kommen jedoch zusätzliche Zeitanteile hinzu – etwa fürs Parken oder das Abschließen des Fahrrads –, die mobi.mapr systematisch einbezieht.
Gleichzeitig werden auch typische Verhaltensmuster berücksichtigt: Für sehr kurze Wege wird oft eher zu Fuß gegangen, selbst wenn das Fahrrad theoretisch schneller wäre – etwa weil man es erst aus dem Keller holen und anschließend wieder abstellen muss, was zusätzlich Zeit kostet.
Zudem fließen nicht nur einzelne Ziele ein, sondern mehrere erreichbare Optionen, die miteinander gewichtet werden – schließlich möchte man nicht immer zum gleichen Supermarkt.
Die Mobilitätszeit ist damit keine exakte Routenangabe, sondern eine realitätsnahe, vergleichbare Zeitangabe für Mobilität im Alltag.
mobi.mapr zeigt nur Bereiche, die für die Analyse von Alltagsmobilität relevant sind – also Orte, an denen Menschen leben oder zu denen typische Ziele vorhanden sind.
Gebiete ohne erkennbare Nutzung, etwa unbewohnte Flächen, Wälder oder landwirtschaftliche Bereiche, werden daher ausgegraut.
Zur Abgrenzung nutzt mobi.mapr Bevölkerungsdaten, die zunächst in einer Auflösung von 1 km² vorliegen und auf die kleineren Hexagone übertragen werden. Ergänzend werden Daten aus OpenStreetMap genutzt, um zu bestimmen, wo Gebäude vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird die Bevölkerung innerhalb der Hexagone verteilt.
mobi.mapr nutzt Hexagone, um Mobilität kleinräumig und unabhängig von administrativen Grenzen abzubilden. Denn Mobilität endet nicht an Gemeinde- oder Kreisgrenzen.
Die Hexagone haben dabei eine Kantenlänge von rund 200 Metern und ermöglichen so eine realitätsnahe Bewertung der Mobilität vor Ort. So werden Unterschiede innerhalb von Städten oder Regionen sichtbar, die in größeren Gebietseinheiten oft verborgen bleiben.
Administrative Grenzen sind dennoch relevant – insbesondere für politische und planerische Entscheidungen. Dafür werden die Ergebnisse der einzelnen Hexagone auf größere Einheiten wie Gemeinden, Kreise oder Bundesländer aggregiert und nach Bevölkerung gewichtet.
Beide Ansichten stehen im Tool zur Verfügung und wechseln automatisch mit der Zoomstufe.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.
Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.
Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.
mobi.mapr berücksichtigt Alltagsziele, die auf realen Mobilitätsmustern basieren. Grundlage ist die Studie Mobilität in Deutschland, die zeigt, welche Wege Menschen im Alltag tatsächlich zurücklegen – etwa für Einkäufe, Arbeit, Bildung oder Freizeit.
Diese Aktivitäten werden in konkrete Ziele übersetzt, zum Beispiel Supermärkte, Bäckereien oder Freizeiteinrichtungen. Dabei werden sie unterschiedlich gewichtet – je nachdem, wie häufig und wie relevant sie im Alltag sind.
So fließen vor allem Ziele ein, die für die Organisation des täglichen Lebens eine zentrale Rolle spielen, während seltene Aktivitäten – wie etwa Tagesausflüge – entsprechend geringer berücksichtigt werden.
Die zugrunde liegenden Kategorien und Gewichtungen sind transparent im Tool einsehbar und aus wissenschaftlicher Literatur abgeleitet.
mobi.mapr nutzt die aktuelle Erhebungswelle der Studie Mobilität in Deutschland 2023.
Mobilität in Deutschland (MiD) ist eine bundesweite, repräsentative Befragung von Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.
Die Daten bilden die Grundlage dafür, welche Alltagsaktivitäten in mobi.mapr berücksichtigt werden und wie sie gewichtet sind.
In mobi.mapr werden aktuell die Verkehrsmittel „zu Fuß“, „Fahrrad“, „ÖPNV“ und „Auto“ berücksichtigt. Den Analysen liegt dabei ein durchschnittliches Nutzungsverhalten zugrunde.
Wir arbeiten daran, diese Profile künftig zu differenzieren – etwa für unterschiedliche Mobilitätsbedarfe (z. B. Mobilitätseinschränkungen) oder weitere Verkehrsmittel wie E-Bikes.
mobi.mapr bewertet Mobilität über die Erreichbarkeit alltäglicher Aktivitäten – ausgehend von jedem einzelnen Ort. Grundlage sind kleinräumige Analysebereiche (Hexagone), die ganz Deutschland flächendeckend abbilden.
Für jedes dieser Hexagone wird berechnet, wie lange Menschen mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu relevanten Zielen wie Einkauf, Arbeit oder Freizeitaktivitäten benötigen. In die Berechnung fließen neben reinen Wegezeiten auch realitätsnahe Faktoren ein, etwa zusätzliche Zeit fürs Parken oder Unterschiede in der Qualität von Wegen.
Statt nur ein einzelnes Ziel zu betrachten, werden die drei naheliegendsten Optionen einbezogen und gewichtet. Daraus entsteht für jedes Hexagon eine durchschnittliche Mobilitätszeit.
Diese wird anschließend mit vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergibt sich ein Index, der die Mobilitätsqualität vor Ort beschreibt und zeigt, wie gut Mobilität funktioniert – und wie sie im Vergleich einzuordnen ist.
Verkehrsmittel werden in mobi.mapr nicht pauschal gewichtet. Stattdessen zeigt mobi.mapr, welche Möglichkeiten sich aus der jeweils gewählten Verkehrsmittelkombination ergeben.
Wenn du mehrere Verkehrsmittel auswählst, wird für jede Aktivität die jeweils beste Erreichbarkeit berücksichtigt. Ein nahegelegener Supermarkt ist z. B. oft zu Fuß am besten erreichbar, ein weiter entfernter eher mit dem Fahrrad. Auch innerhalb einer Aktivität werden mehrere Optionen einbezogen.
Das Ergebnis zeigt dir damit nicht ein einzelnes „bestes“ Verkehrsmittel, sondern wie gut du deine Alltagsziele insgesamt erreichen kannst – unter den gewählten Bedingungen.
Die Bewertung der Gesamtplatzierung ergibt sich aus einem Vergleich aller betrachteten Regionen. Jede Region wird dabei anhand ihrer Mobilitätsqualität eingeordnet und entsprechend gerankt. >>mehr Infos zur Berechnung
Bei der Auswahl einer konkreten Gemeinde wird zusätzlich angezeigt, wie sie im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen abschneidet. Grundlage dafür ist die Einteilung nach RegioStar7.
So lassen sich beispielsweise Städte nicht nur insgesamt, sondern auch gezielt im Vergleich mit anderen Städten bewerten.
Die Gesamtbewertung basiert darauf, wie gut alltägliche Aktivitäten erreichbar sind – etwa Einkauf, Arbeit oder Freizeit. Dafür wird berechnet, wie viel Zeit Menschen im Alltag benötigen, um diese Ziele zu erreichen – unter Berücksichtigung von Distanz, verfügbaren Verkehrsmitteln und realistischen Wegezeiten (Mobilitätszeit).
Diese Zeiten werden anschließend mit strukturell vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. So entsteht ein Index, der zeigt, wie gut Mobilität vor Ort funktioniert.
Die Einordnung erfolgt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem von A (sehr gut) bis F (sehr schlecht).
Dabei werden die einzelnen Aktivitäten unterschiedlich gewichtet – je nach ihrer Bedeutung im Alltag. So spielt es beispielsweise eine größere Rolle, eine Auswahl an Restaurants zu erreichen, als Briefkästen.
Tool (17)
Für die Berechnung des ÖPNV nutzt mobi.mapr die Routing-Engine MOTIS. Dabei wird für typische Aktivitätszeiten (z. B. ein Restaurantbesuch um 19:00 Uhr) eine Verbindung an einem Werktag (z. B. Dienstag) berechnet.
Die Analysen basieren aktuell auf den geplanten Fahrplänen (Soll-Fahrplänen). Tatsächliche Einflüsse wie Verspätungen, Ausfälle oder Auslastung werden derzeit noch nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen somit, wie gut der ÖPNV unter planmäßigen Bedingungen funktioniert. Erweiterungen um weitere Qualitätsaspekte sind in Planung.
Aktuell ist diese Funktion in der öffentlichen Ansicht nicht verfügbar. Der Grund ist, dass die Darstellung aller Hexagone über größere Regionen hinweg sehr rechenintensiv ist – sowohl für den Server als auch für den Browser.
Wir planen, in Zukunft eine Registrierung einzuführen. Mit dieser wird es möglich sein, größere Regionen auch auf Hexagon-Ebene darzustellen.
Bis dahin kannst du größere Regionen bereits als GeoJSON herunterladen und beispielsweise in GIS-Software wie QGIS auf Hexagon-Ebene weiter analysieren.
Du kannst tief in die Karte hineinzoomen. Bitte beachte jedoch, dass die kleinste Einheit der Analyse die Hexagone sind. Diese sind in ihrer Größe etwa mit einem Häuserblock vergleichbar und bilden daher keine Bewertung einzelner Straßen ab.
Aktuell bieten wir keine individuellen Ergebnisberichte an. Wenn du tiefer in die Analysen einsteigen möchtest, kannst du die zugrunde liegenden Daten direkt nutzen. Diese stehen dir über den Download-Button recht unten im Tool (z. B. als GeoJSON) sowie über die API zur Verfügung.
So kannst du eigene Auswertungen erstellen oder die Daten beispielsweise in GIS-Software wie QGIS weiterverarbeiten.
Bei konkreten Fragen stehen wir dir gerne beratend zur Seite. Kontaktiere uns einfach über mobimapr@bw-im.de
Ja, über die Icons in der linken Spalte kannst du einzelne Verkehrsmittel ein- oder ausschließen und so unterschiedliche Kombinationen betrachten.
Dabei muss immer mindestens ein Verkehrsmittel aktiv sein. Zu Fuß ist zudem immer ausgewählt und kann nicht deaktiviert werden, da diese Form der Fortbewegung grundsätzlich überall möglich ist und als Basis der Berechnung dient.
Bitte beachte: Beim ÖPNV werden Wege in der Regel auch mit Fußwegen kombiniert – etwa für den Zugang zu Haltestellen oder beim Umsteigen.
Ja, eine Einordnung ist über die einzelnen Aktivitäten möglich. Durch einen Klick auf die Karte erhältst du Informationen dazu, wie gut verschiedene Alltagsaktivitäten in einem Gebiet erreichbar sind. Wenn du eine Aktivität auswählst, werden die zugrunde liegenden Einzelziele sichtbar, die in die Bewertung einfließen.
Aus den Ergebnissen lassen sich erste Hinweise auf mögliche Gründe für die Bewertung ableiten, etwa fehlende Infrastruktur oder ungünstige Anbindungen.
Ja, das ist möglich. Wähle zunächst einen Ort aus, indem du ihn auf der Karte anklickst. Anschließend kannst du per Rechtsklick einen zweiten Ort auswählen und zum Vergleich hinzufügen.
Aktuell ist es nur möglich, Analysen als Screenshot zu sichern. Wir arbeiten daran, künftig auch einen Export als PDF anzubieten.
Bitte beachte: Die zugrunde liegenden Daten stehen unter der CC-BY-Lizenz. Das bedeutet, dass Analysen frei – auch kommerziell – unter Angabe der Quelle weiterverwendet werden können.
Bitte gib dabei folgende Quelle an:
Oder alternativ in Kurzform:
Über einen kurzen Hinweis bei Veröffentlichungen an mobimapr@bw-im.de freuen wir uns.
mobi.mapr zeigt nur Bereiche, die für die Analyse von Alltagsmobilität relevant sind – also Orte, an denen Menschen leben oder zu denen typische Ziele vorhanden sind.
Gebiete ohne erkennbare Nutzung, etwa unbewohnte Flächen, Wälder oder landwirtschaftliche Bereiche, werden daher ausgegraut.
Zur Abgrenzung nutzt mobi.mapr Bevölkerungsdaten, die zunächst in einer Auflösung von 1 km² vorliegen und auf die kleineren Hexagone übertragen werden. Ergänzend werden Daten aus OpenStreetMap genutzt, um zu bestimmen, wo Gebäude vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird die Bevölkerung innerhalb der Hexagone verteilt.
In mobi.mapr hast du die Möglichkeit, Mobilität nach unterschiedlichen Verkehrsmitteln zu analysieren. Dir stehen dafür „zu Fuß“, „Fahrrad“, „ÖPNV“ und „Auto“ zur Verfügung. Zwischen diesen Modi kannst du verschiedene Kombinationen wählen und sehen, wie sich die Mobilitätsmöglichkeiten vor Ort verändern.
Dabei muss immer mindestens ein Verkehrsmittel aktiv sein, damit eine Analyse durchgeführt werden kann.
Zu Fuß ist zudem immer ausgewählt und kann nicht deaktiviert werden, da diese Form der Fortbewegung grundsätzlich überall möglich ist und als Basis der Berechnung dient.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Das Ranking „die Besten“ zeigt die Regionen mit den besten Ergebnissen – abhängig von der jeweils gewählten Perspektive, etwa Zeit oder Qualität.
Welche Regionen im Ranking oben erscheinen, hängt somit von der gewählten Perspektive und der aktuell ausgewählten Ebene ab. Diese kannst du im Tool jederzeit anpassen.
Wenn du im Tool auf einen Bereich oder ein Hexagon klickst, erscheinen rechts unten Detailinformationen wie Ranking, Bewertung, Bevölkerungsdaten und die Verteilung der Aktivitäten. Jede Spalte ist anklickbar: Du kannst dir zunächst eine detailliertere Übersicht der enthaltenen Aktivitäten anzeigen lassen und anschließend die konkreten Standorte auf der Karte betrachten.
So kannst du Schritt für Schritt nachvollziehen, was in die Bewertung eingeflossen ist.
In mobi.mapr werden aktuell die Verkehrsmittel „zu Fuß“, „Fahrrad“, „ÖPNV“ und „Auto“ berücksichtigt. Den Analysen liegt dabei ein durchschnittliches Nutzungsverhalten zugrunde.
Wir arbeiten daran, diese Profile künftig zu differenzieren – etwa für unterschiedliche Mobilitätsbedarfe (z. B. Mobilitätseinschränkungen) oder weitere Verkehrsmittel wie E-Bikes.
Über die Suchleiste („Ort suchen“) im Tool oben links kannst du Städte oder Regionen direkt eingeben. Das Tool zoomt dann automatisch auf deine Auswahl.
mobi.mapr verzichtet vollständig auf Tracking zur Identifikation einzelner Nutzer:innen. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder gespeichert.
Für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung der Plattform werden lediglich anonymisierte Nutzungsdaten erfasst – etwa, welche Funktionen wie häufig verwendet werden. Diese dienen ausschließlich der Verbesserung der Anwendung sowie der Sicherstellung eines stabilen Betriebs.
Wenn du weitere Frage hast, schreib und gerne ein Mail: mobimapr@bw-im.de
Die Bewertung der Gesamtplatzierung ergibt sich aus einem Vergleich aller betrachteten Regionen. Jede Region wird dabei anhand ihrer Mobilitätsqualität eingeordnet und entsprechend gerankt. >>mehr Infos zur Berechnung
Bei der Auswahl einer konkreten Gemeinde wird zusätzlich angezeigt, wie sie im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen abschneidet. Grundlage dafür ist die Einteilung nach RegioStar7.
So lassen sich beispielsweise Städte nicht nur insgesamt, sondern auch gezielt im Vergleich mit anderen Städten bewerten.
