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Allgemeines (5)
Ja, mobi.mapr ist frei zugänglich und kann kostenfrei genutzt werden.
Wir möchten Mobilitätsdaten für alle verständlich und nutzbar machen. Deshalb können Analysen und Ergebnisse in unterschiedlichen öffentlichen Kontexten verwendet werden – etwa in Präsentationen, Veröffentlichungen, im akademischen Bereich, in Medienbeiträgen oder in der zivilgesellschaftlichen Arbeit.
Die zugrunde liegenden Daten stehen unter der CC-BY-4.0-Lizenz zur Verfügung. Sie können frei – auch kommerziell – genutzt werden.
Für die Nutzung von Analysen, Ergebnissen und Daten gilt gleichermaßen:
Bitte gib folgende Quelle an:
Oder alternativ in Kurzform:
Über einen kurzen Hinweis bei Veröffentlichungen an mobimapr@bw-im.de freuen wir uns.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.
Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.
Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.
mobi.mapr bewertet Mobilität über die Erreichbarkeit alltäglicher Aktivitäten – ausgehend von jedem einzelnen Ort. Grundlage sind kleinräumige Analysebereiche (Hexagone), die ganz Deutschland flächendeckend abbilden.
Für jedes dieser Hexagone wird berechnet, wie lange Menschen mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu relevanten Zielen wie Einkauf, Arbeit oder Freizeitaktivitäten benötigen. In die Berechnung fließen neben reinen Wegezeiten auch realitätsnahe Faktoren ein, etwa zusätzliche Zeit fürs Parken oder Unterschiede in der Qualität von Wegen.
Statt nur ein einzelnes Ziel zu betrachten, werden die drei naheliegendsten Optionen einbezogen und gewichtet. Daraus entsteht für jedes Hexagon eine durchschnittliche Mobilitätszeit.
Diese wird anschließend mit vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergibt sich ein Index, der die Mobilitätsqualität vor Ort beschreibt und zeigt, wie gut Mobilität funktioniert – und wie sie im Vergleich einzuordnen ist.
Die Gesamtbewertung basiert darauf, wie gut alltägliche Aktivitäten erreichbar sind – etwa Einkauf, Arbeit oder Freizeit. Dafür wird berechnet, wie viel Zeit Menschen im Alltag benötigen, um diese Ziele zu erreichen – unter Berücksichtigung von Distanz, verfügbaren Verkehrsmitteln und realistischen Wegezeiten (Mobilitätszeit).
Diese Zeiten werden anschließend mit strukturell vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. So entsteht ein Index, der zeigt, wie gut Mobilität vor Ort funktioniert.
Die Einordnung erfolgt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem von A (sehr gut) bis F (sehr schlecht).
Dabei werden die einzelnen Aktivitäten unterschiedlich gewichtet – je nach ihrer Bedeutung im Alltag. So spielt es beispielsweise eine größere Rolle, eine Auswahl an Restaurants zu erreichen, als Briefkästen.
Daten (1)
mobi.mapr nutzt die aktuelle Erhebungswelle der Studie Mobilität in Deutschland 2023.
Mobilität in Deutschland (MiD) ist eine bundesweite, repräsentative Befragung von Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.
Die Daten bilden die Grundlage dafür, welche Alltagsaktivitäten in mobi.mapr berücksichtigt werden und wie sie gewichtet sind.
Modell (15)
Für die Berechnung des ÖPNV nutzt mobi.mapr die Routing-Engine MOTIS. Dabei wird für typische Aktivitätszeiten (z. B. ein Restaurantbesuch um 19:00 Uhr) eine Verbindung an einem Werktag (z. B. Dienstag) berechnet.
Die Analysen basieren aktuell auf den geplanten Fahrplänen (Soll-Fahrplänen). Tatsächliche Einflüsse wie Verspätungen, Ausfälle oder Auslastung werden derzeit noch nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen somit, wie gut der ÖPNV unter planmäßigen Bedingungen funktioniert. Erweiterungen um weitere Qualitätsaspekte sind in Planung.
Aktuell ist diese Funktion in der öffentlichen Ansicht nicht verfügbar. Der Grund ist, dass die Darstellung aller Hexagone über größere Regionen hinweg sehr rechenintensiv ist – sowohl für den Server als auch für den Browser.
Wir planen, in Zukunft eine Registrierung einzuführen. Mit dieser wird es möglich sein, größere Regionen auch auf Hexagon-Ebene darzustellen.
Bis dahin kannst du größere Regionen bereits als GeoJSON herunterladen und beispielsweise in GIS-Software wie QGIS auf Hexagon-Ebene weiter analysieren.
Ja, mobi.mapr ist frei zugänglich und kann kostenfrei genutzt werden.
Wir möchten Mobilitätsdaten für alle verständlich und nutzbar machen. Deshalb können Analysen und Ergebnisse in unterschiedlichen öffentlichen Kontexten verwendet werden – etwa in Präsentationen, Veröffentlichungen, im akademischen Bereich, in Medienbeiträgen oder in der zivilgesellschaftlichen Arbeit.
Die zugrunde liegenden Daten stehen unter der CC-BY-4.0-Lizenz zur Verfügung. Sie können frei – auch kommerziell – genutzt werden.
Für die Nutzung von Analysen, Ergebnissen und Daten gilt gleichermaßen:
Bitte gib folgende Quelle an:
Oder alternativ in Kurzform:
Über einen kurzen Hinweis bei Veröffentlichungen an mobimapr@bw-im.de freuen wir uns.
Die angezeigten Werte sind nicht als exakte Einzelfahrt zu verstehen, sondern als vergleichbare Grundlage zur Bewertung der Mobilitätsqualität vor Ort. Sie können daher von individuell gemessenen Zeiten abweichen.
Das liegt daran, dass mobi.mapr keine reine Reisezeit zeigt, sondern eine systematisch berechnete Mobilitätszeit. Diese berücksichtigt verschiedene Aspekte der Alltagsmobilität und geht damit über eine klassische Routenberechnung hinaus.
Ein Beispiel: Der Weg zum Supermarkt dauert laut Navigation vielleicht drei Minuten mit dem Auto, sechs Minuten mit dem Fahrrad oder neun Minuten zu Fuß. Im Alltag kommen jedoch zusätzliche Zeitanteile hinzu – etwa fürs Parken oder das Abschließen des Fahrrads –, die mobi.mapr systematisch einbezieht.
Gleichzeitig werden auch typische Verhaltensmuster berücksichtigt: Für sehr kurze Wege wird oft eher zu Fuß gegangen, selbst wenn das Fahrrad theoretisch schneller wäre – etwa weil man es erst aus dem Keller holen und anschließend wieder abstellen muss, was zusätzlich Zeit kostet.
Zudem fließen nicht nur einzelne Ziele ein, sondern mehrere erreichbare Optionen, die miteinander gewichtet werden – schließlich möchte man nicht immer zum gleichen Supermarkt.
Die Mobilitätszeit ist damit keine exakte Routenangabe, sondern eine realitätsnahe, vergleichbare Zeitangabe für Mobilität im Alltag.
mobi.mapr zeigt nur Bereiche, die für die Analyse von Alltagsmobilität relevant sind – also Orte, an denen Menschen leben oder zu denen typische Ziele vorhanden sind.
Gebiete ohne erkennbare Nutzung, etwa unbewohnte Flächen, Wälder oder landwirtschaftliche Bereiche, werden daher ausgegraut.
Zur Abgrenzung nutzt mobi.mapr Bevölkerungsdaten, die zunächst in einer Auflösung von 1 km² vorliegen und auf die kleineren Hexagone übertragen werden. Ergänzend werden Daten aus OpenStreetMap genutzt, um zu bestimmen, wo Gebäude vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird die Bevölkerung innerhalb der Hexagone verteilt.
mobi.mapr nutzt Hexagone, um Mobilität kleinräumig und unabhängig von administrativen Grenzen abzubilden. Denn Mobilität endet nicht an Gemeinde- oder Kreisgrenzen.
Die Hexagone haben dabei eine Kantenlänge von rund 200 Metern und ermöglichen so eine realitätsnahe Bewertung der Mobilität vor Ort. So werden Unterschiede innerhalb von Städten oder Regionen sichtbar, die in größeren Gebietseinheiten oft verborgen bleiben.
Administrative Grenzen sind dennoch relevant – insbesondere für politische und planerische Entscheidungen. Dafür werden die Ergebnisse der einzelnen Hexagone auf größere Einheiten wie Gemeinden, Kreise oder Bundesländer aggregiert und nach Bevölkerung gewichtet.
Beide Ansichten stehen im Tool zur Verfügung und wechseln automatisch mit der Zoomstufe.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
Die Mobilitätszeit beschreibt den tatsächlichen Zeitaufwand, den Menschen benötigen, um alltägliche Ziele zu erreichen. Dabei werden neben reinen Wegezeiten auch zusätzliche Zeitanteile berücksichtigt – etwa fürs Parken oder Abstellen des Fahrrads. Zudem werden für jede Kombination aus Ort, Aktivität, Verkehrsmittel und Profil mehrere erreichbare Ziele einbezogen und miteinander gewichtet. So entsteht eine realistische, alltagsnahe Zeitangabe – nicht für eine einzelne Route, sondern für das typische Erreichen einer Aktivität.
Die Mobilitätsqualität ordnet diese Zeit ein: Sie zeigt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem, wie gut die Mobilitätszeit im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen ist.
Die Bewertung erfolgt dabei exponentiell – das bedeutet, dass Unterschiede bei kurzen Zeiten stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Wegen.
mobi.mapr berücksichtigt Alltagsziele, die auf realen Mobilitätsmustern basieren. Grundlage ist die Studie Mobilität in Deutschland, die zeigt, welche Wege Menschen im Alltag tatsächlich zurücklegen – etwa für Einkäufe, Arbeit, Bildung oder Freizeit.
Diese Aktivitäten werden in konkrete Ziele übersetzt, zum Beispiel Supermärkte, Bäckereien oder Freizeiteinrichtungen. Dabei werden sie unterschiedlich gewichtet – je nachdem, wie häufig und wie relevant sie im Alltag sind.
So fließen vor allem Ziele ein, die für die Organisation des täglichen Lebens eine zentrale Rolle spielen, während seltene Aktivitäten – wie etwa Tagesausflüge – entsprechend geringer berücksichtigt werden.
Die zugrunde liegenden Kategorien und Gewichtungen sind transparent im Tool einsehbar und aus wissenschaftlicher Literatur abgeleitet.
mobi.mapr nutzt die aktuelle Erhebungswelle der Studie Mobilität in Deutschland 2023.
Mobilität in Deutschland (MiD) ist eine bundesweite, repräsentative Befragung von Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.
Die Daten bilden die Grundlage dafür, welche Alltagsaktivitäten in mobi.mapr berücksichtigt werden und wie sie gewichtet sind.
In mobi.mapr werden aktuell die Verkehrsmittel „zu Fuß“, „Fahrrad“, „ÖPNV“ und „Auto“ berücksichtigt. Den Analysen liegt dabei ein durchschnittliches Nutzungsverhalten zugrunde.
Wir arbeiten daran, diese Profile künftig zu differenzieren – etwa für unterschiedliche Mobilitätsbedarfe (z. B. Mobilitätseinschränkungen) oder weitere Verkehrsmittel wie E-Bikes.
mobi.mapr bewertet Mobilität über die Erreichbarkeit alltäglicher Aktivitäten – ausgehend von jedem einzelnen Ort. Grundlage sind kleinräumige Analysebereiche (Hexagone), die ganz Deutschland flächendeckend abbilden.
Für jedes dieser Hexagone wird berechnet, wie lange Menschen mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu relevanten Zielen wie Einkauf, Arbeit oder Freizeitaktivitäten benötigen. In die Berechnung fließen neben reinen Wegezeiten auch realitätsnahe Faktoren ein, etwa zusätzliche Zeit fürs Parken oder Unterschiede in der Qualität von Wegen.
Statt nur ein einzelnes Ziel zu betrachten, werden die drei naheliegendsten Optionen einbezogen und gewichtet. Daraus entsteht für jedes Hexagon eine durchschnittliche Mobilitätszeit.
Diese wird anschließend mit vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergibt sich ein Index, der die Mobilitätsqualität vor Ort beschreibt und zeigt, wie gut Mobilität funktioniert – und wie sie im Vergleich einzuordnen ist.
Verkehrsmittel werden in mobi.mapr nicht pauschal gewichtet. Stattdessen zeigt mobi.mapr, welche Möglichkeiten sich aus der jeweils gewählten Verkehrsmittelkombination ergeben.
Wenn du mehrere Verkehrsmittel auswählst, wird für jede Aktivität die jeweils beste Erreichbarkeit berücksichtigt. Ein nahegelegener Supermarkt ist z. B. oft zu Fuß am besten erreichbar, ein weiter entfernter eher mit dem Fahrrad. Auch innerhalb einer Aktivität werden mehrere Optionen einbezogen.
Das Ergebnis zeigt dir damit nicht ein einzelnes „bestes“ Verkehrsmittel, sondern wie gut du deine Alltagsziele insgesamt erreichen kannst – unter den gewählten Bedingungen.
Die Bewertung der Gesamtplatzierung ergibt sich aus einem Vergleich aller betrachteten Regionen. Jede Region wird dabei anhand ihrer Mobilitätsqualität eingeordnet und entsprechend gerankt. >>mehr Infos zur Berechnung
Bei der Auswahl einer konkreten Gemeinde wird zusätzlich angezeigt, wie sie im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen abschneidet. Grundlage dafür ist die Einteilung nach RegioStar7.
So lassen sich beispielsweise Städte nicht nur insgesamt, sondern auch gezielt im Vergleich mit anderen Städten bewerten.
Die Gesamtbewertung basiert darauf, wie gut alltägliche Aktivitäten erreichbar sind – etwa Einkauf, Arbeit oder Freizeit. Dafür wird berechnet, wie viel Zeit Menschen im Alltag benötigen, um diese Ziele zu erreichen – unter Berücksichtigung von Distanz, verfügbaren Verkehrsmitteln und realistischen Wegezeiten (Mobilitätszeit).
Diese Zeiten werden anschließend mit strukturell vergleichbaren Regionen ins Verhältnis gesetzt. So entsteht ein Index, der zeigt, wie gut Mobilität vor Ort funktioniert.
Die Einordnung erfolgt in einem leicht verständlichen Bewertungssystem von A (sehr gut) bis F (sehr schlecht).
Dabei werden die einzelnen Aktivitäten unterschiedlich gewichtet – je nach ihrer Bedeutung im Alltag. So spielt es beispielsweise eine größere Rolle, eine Auswahl an Restaurants zu erreichen, als Briefkästen.
Tool (6)
Für die Berechnung des ÖPNV nutzt mobi.mapr die Routing-Engine MOTIS. Dabei wird für typische Aktivitätszeiten (z. B. ein Restaurantbesuch um 19:00 Uhr) eine Verbindung an einem Werktag (z. B. Dienstag) berechnet.
Die Analysen basieren aktuell auf den geplanten Fahrplänen (Soll-Fahrplänen). Tatsächliche Einflüsse wie Verspätungen, Ausfälle oder Auslastung werden derzeit noch nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen somit, wie gut der ÖPNV unter planmäßigen Bedingungen funktioniert. Erweiterungen um weitere Qualitätsaspekte sind in Planung.
Aktuell ist diese Funktion in der öffentlichen Ansicht nicht verfügbar. Der Grund ist, dass die Darstellung aller Hexagone über größere Regionen hinweg sehr rechenintensiv ist – sowohl für den Server als auch für den Browser.
Wir planen, in Zukunft eine Registrierung einzuführen. Mit dieser wird es möglich sein, größere Regionen auch auf Hexagon-Ebene darzustellen.
Bis dahin kannst du größere Regionen bereits als GeoJSON herunterladen und beispielsweise in GIS-Software wie QGIS auf Hexagon-Ebene weiter analysieren.
mobi.mapr zeigt nur Bereiche, die für die Analyse von Alltagsmobilität relevant sind – also Orte, an denen Menschen leben oder zu denen typische Ziele vorhanden sind.
Gebiete ohne erkennbare Nutzung, etwa unbewohnte Flächen, Wälder oder landwirtschaftliche Bereiche, werden daher ausgegraut.
Zur Abgrenzung nutzt mobi.mapr Bevölkerungsdaten, die zunächst in einer Auflösung von 1 km² vorliegen und auf die kleineren Hexagone übertragen werden. Ergänzend werden Daten aus OpenStreetMap genutzt, um zu bestimmen, wo Gebäude vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird die Bevölkerung innerhalb der Hexagone verteilt.
Die Farben auf der Karte zeigen je nach Ansicht unterschiedliche Informationen:
In der Ansicht Mobilitätsqualität werden die Ergebnisse in einer Regenbogen-Farbskala dargestellt – ähnlich dem Nutri-Score mit Bewertungen von A (sehr gut) bis F (ungenügend).
In der Ansicht Mobilitätszeit wird die benötigte Zeit in einer einfarbigen Skala abgebildet. Die Farben auf der Karte zeigen die Mobilitätszeit von dunkelblau (kurze Zeiten, 0-15 Minuten) bis hellblau (lange Zeiten, über 60 Minuten). Je dunkler die Farbe, desto kürzer die Mobilitätszeit.
Die Farbskalen helfen dabei, die Ergebnisse schnell zu verstehen und einzuordnen.
In mobi.mapr werden aktuell die Verkehrsmittel „zu Fuß“, „Fahrrad“, „ÖPNV“ und „Auto“ berücksichtigt. Den Analysen liegt dabei ein durchschnittliches Nutzungsverhalten zugrunde.
Wir arbeiten daran, diese Profile künftig zu differenzieren – etwa für unterschiedliche Mobilitätsbedarfe (z. B. Mobilitätseinschränkungen) oder weitere Verkehrsmittel wie E-Bikes.
Die Bewertung der Gesamtplatzierung ergibt sich aus einem Vergleich aller betrachteten Regionen. Jede Region wird dabei anhand ihrer Mobilitätsqualität eingeordnet und entsprechend gerankt. >>mehr Infos zur Berechnung
Bei der Auswahl einer konkreten Gemeinde wird zusätzlich angezeigt, wie sie im Vergleich zu strukturell ähnlichen Regionen abschneidet. Grundlage dafür ist die Einteilung nach RegioStar7.
So lassen sich beispielsweise Städte nicht nur insgesamt, sondern auch gezielt im Vergleich mit anderen Städten bewerten.
